Brief von Philipp Jakob Spener an einen Frankfurter Bürger.
Frankfurt/Main, 9. November 1667.
Halle, Archiv der Franckeschen Stiftungen: AFSt/H A 143 : 111b
Der früheste Beleg für Speners »Christliches Lehr-, Beicht- und Bät-Büchlein, vor Gottselige Communicanten« findet sich in einem Brief an einen unbekannten Frankfurter Bürger vom 9. November 1667:
»In vester zuversicht, daß ja dermaleins unsere arbeit nicht vergebens sein werde, übersende ich hiebei gegenwärtiges under meiner inspection getrucktes büchlein mit bitte solches, alß darin die ursachen der H[eiligen] Communion und waß zu würdiger vorbereitung gehöret, zimlich erkläret wird, mit andacht zulesen und etwa die morgende sabbathsfeyer dahin anzuwenden. Der grundgütige Gott verleihe dazu seinen geist und gnade, daß ihm sein wort vielmehr ein geruch des lebens zum leben, alß, welches endlich bei beharrlicher verweigerung sein würde, ein geruch de todes zum todt werden möge.
Nechst welchem hertzlichen wunsch ich verbleibe M[eines] gr[oß] g[önstigen] Hochg[eehrten] H[errn] zu gebet und treuen diensten freundwilliger [Philipp Jacob Spener, D.]
den 9. Nov. 1667.«
















